Für die Bigwaves von Nazaré habe ich das grosse Telezoom und meine SLR-Kamera eingepackt. Ziel war, genau die spektakulären Bilder aus der Presse zu schiessen, wenn die besten Surfer der Welt die fast 30 Meter hohen Wellen surfen. Mir war bekannt, dass diese Wellen eher im Winter, das heisst ab November bis ins neue Jahr hinein erscheinen. Was ich aber nicht wusste war, dass Nazaré zwei Strände hat und ich natürlich mit meiner ganzen und ziemlich schweren Fotoausrüstung am falschen Strand stand. Wer jetzt denkt, da hat es sicher auch Surfer – vielleicht, aber nur wenn es auch Wellen hat. Das Meer war spiegelglatt und somit musste ich mich mit etwas Touristenkultur und einem 0815-Strand abgeben. Meinen Frust habe ich dann im Pool ertränkt, mit ein paar Längen Abendschwimmen, natürlich wieder alleine.
Auf dem Campingplatz habe ich dann auch gleich die Waschmaschine ausprobiert, schliesslich gehört das auch dazu. War völlig problemlos, sogar das Waschmittel war dabei. Gut zu wissen für eine nächste Reise. Schliesslich kann nicht Kleidung für etliche Wochen mitgenommen werden.
Am nächsten Tag habe ich auf meiner Weiterfahrt auch den Nordstrand noch begutachtet. Es hatte Nebel und der berühmte Leuchtturm öffnete erst um zehn Uhr. Somit gab es Fotos ohne Surfer und auch ohne beeindruckend grosse Wellen. Egal, ich habe den Spot gesehen, meine Erfahrungen gemacht und freue mich auf die Wanderung am nächsten Tag.
P.S. Eigentlich wollte ich nur mautfreie Strassen fahren. In Portugal habe ich mich dann entschieden, doch mal auf die Autobahn zu wechseln mit dem Resultat, dass es mich für ca. 3 Std. Bahn einmalig 50 Euro gekostet hat. Und wir regen uns auf wegen 40.- Autobahnvignette – für das ganze Jahr.
Wollen ist besser als Dürfen ist besser als Müssen.














