Nur ungerne verlassen wir die Region Assynt. Man hätte sich dort und auch das Leben zu Hause vergessen können. Inmitten von Schafen, Kaninchen und dem wunderbaren Privatsandstrand. Das Wetter für Schottland weiterhin sehr stabil und auch warm. Manchmal wissen wir gar nicht wie die Tage vergehen. Wir schlafen nicht besonders lange. Spätestens um 8 Uhr läuten wir den Tag ein, dann wird Jury beschäftigt, anschliessend Haushalt und Kaffee gemacht, Birchermüesli gegessen. (Natürlich selbst gemacht). Dann gibt es spätestens einen Early Swimm, einen weiteren Spaziergang, Begegnungen mit anderen Reisenden etc. Wir lesen, plaudern, planen, schwimmen wieder, essen gut. Wir müssen die Heimreise planen. Die Fähre fährt am Freitag um 9.30 Uhr in Dover. Diese müssen wir erwischen. In einem Kaffee auf der Durchreise Richtung Glasgow treffen wir zufällig auf 2 Schweizer, welche in der Region Assynt heimisch wurden. Sie erzählen von ihrer Lebensweise und dass sie keine Krankenkasse bezahlen müssen, aber für eine Arztkonsultation lange warten müssen. Sie berichten, wie es dazu kam, dass sie auswanderten. Mit ihnen wären wir gerne etwas zusammen geblieben. An diesem Reisetag regnet es zum ersten Mal mehrere Stunden anhaltend. Aus diesem Grund fahren wir heute lange. Den letzten Abend (1. August) verbringen wir in Südschottland. Wir dürfen einen ruhigen Abend geniessen, fern von dem Lärm zu Hause. Wir vermissen die 1. August Feierlichkeiten in der Schweiz nicht. Am 2. August fahren wir durch England bis nach Rugby. Der Name hat uns sehr gefallen. 5 Stunden auf der englischen Autobahn, aber wir sehr entspannt. Tomas hat sich an das Linksfahren gewöhnt. In Rugby schlafen wir direkt an einem Kanal. Es hat sehr viele Hausboote. Man könnte mutmassen, dass diese Art von Wohnen billig ist. Die Menschen, die wir sehen, wirken eher ärmlich.
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