Avignon ist mir bekannt, aus einer früheren Reise und aus der Maturareise – die war 1988. Es lag gut auf dem Weg und ich kannte den Campingplatz gleich am Ufer der Seine schon. Da ich keine Mautstrecke fahre, habe ich auch on the road einige Punkte mitbekommen. Zum Beispiel die «Paella» auf dem Marktplatz, die aber leider noch eine Stunde köcheln musste und somit aus meinem Zeitraster fiel. Oder die Kühltürme des AKWs, eine ziemliche Erscheinung am Rande eines kleinen Dorfes. Oder auch das Hinterland mit seinen Schluchten und Wäldern. Insgesamt hat sich der Zeitaufwand gelohnt. In Avignon angekommen, war neben dem Camping ein Ritter- und Mittelalterfestival. Dies hatte wiederum zur Folge, dass enorm viele Autos unterwegs waren. Natürlich besuchte ich die Darbietung, zu sehen wie die Menschen früher gelebt haben war spannend.
Die Tour hinter die Stadtmauern war nicht spektakulär. Ich habe ein vietnamesisches Restaurant gefunden und bin am Tisch mit Paul aus Wien gesessen. Da kam das erste Mal die Frage auf, was macht das Alleinreisen spannend? Sind es die Spots oder ist es eben doch etwas anderes?
Geschichte kann nicht geändert werden.









